Thema des Monats Oktober: Meldepflicht für Antibiotika-Verschreibungen


Die Problematik von Antibiotika-Resistenzen ist seit geraumer Zeit in vieler Munde.
Der jahrelange unkritische Einsatz dieser Medikamente hat dazu geführt, dass viele Antibiotika heute gar nichts mehr nützen, weil die Keime gegen sie resistent geworden sind. Das ist ein globales Problem, das nicht nur die Tiermedizin betrifft, sondern auch für uns Menschen eine ungeahnte Tragweite erreichen kann.
Um wertvolle Daten über den Einsatz von Antibiotika zu sammeln, sind alle Tierärztinnen und Tierärzte seit 1. Oktober 2019 in der Pflicht, sämtliche verschriebenen Antibiotika zu dokumentieren und dem Bund zu melden. Da dies zu einem erheblichen Mehraufwand in unserem Alltag führt, erlauben wir uns für jede Antibiotikabehandlung eine kleine Gebühr zu erheben.
Wir werden wie bis anhin auch weiterhin jeden Einsatz von Antibiotika kritisch hinterfragen und unserer Philosophie entsprechend auch alternative Therapiemöglichkeiten prüfen.
Sie als veranwortungsvoller Tierhalter können mithelfen Resistenzen zu vermeiden, indem Sie die von uns verordneten Tabletten vorschriftsgemäss und bis zum Therapieende verabreichen.



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