Thema des Monats Februar : Ist da der Wurm drin?

Wer sich mit vierbeinigen Familienmitgliedern umgibt, kommt nicht um das Thema "Würmer" herum. Katzen, die Freilauf geniessen, infizieren sich regelmässig über den Verzehr von Beutetieren mit Bandwürmern. Aber selbst Stubentiger, die Fliegen und Spinnen verspeisen, sind vor einem Wurmbefall nicht gefeit. Die häufigste Art, diesen -teilweise auch auf uns Menschen übertragbaren "Untermietern" paroli zu bieten, ist die regelmässige Verabreichung einer Wurmkur, sei es mittels Spot on Präparat auf den Nacken oder mittels entsprechenden Tabletten. Freigänger sollten mindestens 4x, Wohnungskatzen 1x jährlich entwurmt werden.

Auch Hunde beherbergen diverse Wurmsorten, mit denen sie sich durch die Aufnahme von Kot anderer Tiere, das Fressen von Gras, oder das Ablecken von Hundekollegen anstecken können. Hunde bis 6 Monate sollten monatlich, erwachsene Hunde mindestens 4x/ Jahr eine Wurmkur erhalten.

Für erwachsene Tiere können alternativ auch regelmässige Kotproben (Kotproben von 3 aufeinanderfolgenden Tagen) zur Untersuchung gebracht werden.

Wir bieten diese Untersuchungen kostengünstig an und geben Ihnen auch gerne geeignete "Sammelbehälter" mit.

Der Befall mit Spul- Haken oder Bandwürmern, ist für unsere Haustiere nur selten gesundheitsgefährdend, für den angesteckten Menschen aber sehr wohl!

Anders sieht es aus bei einem Befall mit Lungenwürmern: diese können ernsthafte Erkrankungen bis hin zu Todesfällen zur Folge haben. Betroffen vom schweren Verlauf sind vor allem jüngere Tiere (Hunde bis ca. 3 jährig). Wir empfehlen deshalb in den jungen Lebensjahren lieber eine Wurmkur mehr zu verabreichen und erst im späteren Erwachsenenalter allenfalls auf die Untersuchung von Kotproben umzusteigen. Zumal für den Nachweis von Lungenwürmern ein anderes, etwas aufwändigeres Verfahren nötig ist, das nicht ambulant in unserer Praxis, sondern durch unsere Partnerlabors durchgeführt wird.



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